Kapital für SieWo Kapital ist, kann man eventuell welches erhalten. Auch an ein noch so gutes Projekt von noch so guten Initianten kann die CoOpera nicht einfach Darlehen (Blankokredit) geben. Eine der ersten Rückfragen betrifft denn jeweils auch die Sicherheit. Sehr oft ist dies ein Schuldbrief auf eine Liegenschaft. Das heisst: man muss zunächst eine Liegenschaft besitzen, um dafür Geld zu bekommen. Vielleicht besteht aber auch die Möglichkeit, dass die CoOpera das Gebäude oder die Räume kauft, in welchen sich eine Initiative ansiedeln will. Dann hat die CoOpera einerseits das Eigentum als Sicherheit. Dieses allein hat aber nur beschränkten Wert, wenn die Initiative selber nicht erfolgsversprechend ist. Die Initianten müssen deshalb mit gründlicher Aufarbeitung ihrer Entscheidgrundlagen (z.B. in einem Businessplan) zeigen, dass sie zu Recht mit Erfolgschancen rechnen können. Dies ist vor allem auch dann der Fall, wenn es nicht um Darlehen, sondern um eine Beteiligung (durch die CoOpera Beteiligungen AG) geht. Eine solche kommt dann in Frage, wenn es sich beim Gesuchsteller um eine Aktiengesellschaft handelt. Überzeugen können die Initianten besonders dann, wenn sichtbar ist, dass sie sich selber existenziell mit der Initiative verbinden. Wenn weder Liegenschaftseigentum für ein Hypothekardarlehen noch eine Aktiengesellschaft für eine Beteiligung zur Verfügung stehen, dann kann evtl. auch eine Leasingfinanzierung in Frage kommen: Die CoOpera-Leasing AG kauft das Investitionsgut und stellt es dem Leasingnehmer zur Verfügung. Aber auch die CoOpera Leasing braucht Sicherheiten. Am besten geregelt sind diese, wenn der Lieferant des Investitionsguts (z.B. der Lieferant eines Kopierers) verspricht, das Gerät zum verbleibenden Wert zurückzukaufen, wenn der Leasingnehmer in eine Notsituation gerät. Die CoOpera Beteiligungen AG hat einen Leitfaden bereitgestellt, der helfen soll, ein Finanzierungsgesuch mit der notwendigen Dokumentation einzureichen: |
