Anlagepolitik

Der Unterschied der CoOpera Sammelstiftung PUK zu den konventionellen BVG-Anbietern liegt in unserer Anlagepolitik. Unser Ziel ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen des Spareinlegers und denjenigen der Kreditnehmer zu finden. Das heisst aber auch, dass wir keine Renditemaximierung anstreben.

Zudem versuchen wir so weit es geht, Direktanlagen zu tätigen, wo wir konkret wissen, zu welchem Zweck die Kapitalien eingesetzt werden. Deshalb finden Sie in unserer Bilanz Anlagen am Kapitalmarkt (börsenkotierte Obligationen, Aktien, Anlagefonds) mit nur etwa 10%. Somit haben wir Gewähr, dass unsere Gelder nicht für Dinge eingesetzt werden, die Mensch und Natur gefährden: Waffenindustrie, Atomindustrie etc.

Unser Vermögen gliedert sich etwa wie folgt:

grundpfandgesicherte Darlehen und Hypotheken
26,4 %
Darlehen und übrige Forderungen
11.4 %
Obligationen
14.3 %
Aktien und Beteiligungen (KMUs)
3.5 %
eigene Immobilien und Beteiligungen an Immo-Ges.
32,5 %
flüssige Mittel
11.9%


Sowohl bei den Darlehen/Hypotheken, wie auch bei den Immobilien versuchen wir nur Anlagen in nachhaltige und sozial vertretbare Bereiche zu tätigen. Zu diesem Zweck ist ein Anforderungsprofil in Bearbeitung, welches die Kriterien für Nachhaltigkeit und Verwendung von Materialien aufzeigt. Um das mit der Sozialverträglichkeit verbundene leicht erhöhte Risiko abzudecken, haben wir ein Instrument geschaffen: Alle Darlehensnehmer verpflichten sich nebst den banküblichen Sicherheiten eine Solidarklausel zu unterzeichnen. Sie beinhaltet die Verpflichtung im Falle eines Verlustes bei einer gleichen Anlage der PUK während 3 Jahren einen bis um 2 %-Punkte erhöhten Zins zu bezahlen, bis der Verlust ausgeglichen ist.