ARGE

Die Entstehung der CoOpera Arbeitsgemeinschaft ist vor dem Hintergrund des Zweckartikels der Beteiligungen AG zu sehen: "Förderung unternehmerischer Initiative und assoziativer Zusammenarbeit in der Wirtschaft". Assoziative Zusammenarbeit braucht entsprechende Formen. Heute betätigt sich die CoOpera Arbeitsgemeinschaft als Lern- und Entwicklungsgemeinschaft.

Die Idee, die sich mit der Gründung der CoOpera Beteiligungen AG verband, reichte weiter als nur bis zur Gründung einer Gesellschaft, die Anteile an Unternehmen hält. Mit der Gründung verband sich das Bedürfnis, Formen für eine kooperierende, sich selbst verwaltende Wirtschaft zu entwickeln. Erste Überlegungen dazu wurden gegen Ende des Gründungsjahrs formuliert. Anfang 1991 betonte Udo Herrmannstorfer die Notwendigkeit einer Entwicklung von Organen der an der Wirtschaft Beteiligten, welche die Bedingungen des Wirtschaftens festlegen müssten. Im Frühling des folgenden Jahres entstand der Entwurf für einen CoOpera-Verbund. Die Einladung eines grösseren Kreises von Interessierten zeigte zwar das individuelle Interesse der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden machten aber auch deutlich, dass sie sich nicht als Repräsenanten ihrer Unternehmen engagieren wollten. Schliesslich wurde im Herbst 1994 die Form eines Beratungskreises gefunden, der den Verwaltungsrat bei seinen Beteiligungs- und Kreditentscheiden beraten sollte.

Diese Form konnte auf die Länge nicht befriedigen, da sie die notwendige Klarheit der Verantwortung für die Entscheide der Beteiligungen AG verwischte. So wurde 1998 einerseits der Verwaltungsrat der CoOpera Beteiligungen AG vergrössert und andererseit die CoOpera Arbeitsgemeinschaft als selbständige Einrichtung etabliert. Die Tagung vom 5./6. Januar 1998 im Tagungszentrum Rüttihubelbad, an der diese Weiche gestellt wurde, kann somit als Gründungsdatum der CoOpera-Arbeitsgemeinschaft angesehen werden.

Die Arbeitsgemeinschaft, die monatlich bzw. etwa 6 mal pro Jahr tagt, kann man als Lern- und Entwicklungsgemeinschaft ansehen, an der sich Mitglieder von Unternehmensleitungen treffen, erkenntnisorientierte Grundlagenarbeit betreiben, ein bestimmtes Thema behandeln und Erfahrungsaustausch pflegen.